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Schmerz
Sehr oft begleiten Gedanken und dann auch Emotionen den Schmerz. Wenn körperlicher Schmerz OHNE mentalen Widerstand einhergeht, dann ist er viel leichter zu ertragen. Beispiele hierfür sind: ein Tattoo bekommen, etwas Scharfes essen, ein Muskelkater nach dem Sport, einen Impfarm haben, eine Geburt durchleben, … Wenn wir etwas selbst bestimmen und wissen, dass wir das wollen oder etwas Gutes daraus folgt, dann ist es meist gut erträglich oder zumindest einfacher. Dann ist Schmerz einfach nur Schmerz.

Eine Pause einlegen
Ein Abend auf dem Sofa, mit Chips und der Lieblingsserie, und eben gerade NICHT reflektieren, weshalb ich tatsächlich so gestresst bin – auch das ist Selbstfürsorge. Die essenzielle Bedingung ist aber, dass diese Reaktion nicht zum Automatismus wird und immer die Lösung ist, sondern eben an ausgewählten Tagen.

Ja. Und was noch?
Für unsere Vorfahren machte es Sinn, beim kleinsten Rascheln im Busch zusammenzuzucken, es könnte ja eine tödliche Schlange sein. Oder sich abends zu überlegen, weshalb die Ausbeute heute nicht gut genug war und was morgen besser gemacht werden muss, damit der Stamm nicht Hunger leidet. In unserer heutigen Welt lauern weder giftige Tiere hinter jedem Stein oder Baum, noch will uns der Nachbar die Höhle wegnehmen – er hat seine eigene.